Kurze Info: Es handelt sich um den Anfang einer Story, die ich geschrieben habe als ich pff vielleicht 15 Jahre alt war, ich weiß es nicht mehr. Da es wie gesagt der Anfang ist, werde ich es weiter schreiben, wenn ich Zeit und Lust habe und wenn ich merke, dass die Sache hier mit dem neuen Format läuft. Ok ich bin wie es in der Überschrift schon heißt tierisch aufgeregt, aber kein langes Gequatsche… Ich fange jetzt an *räusper*:
Jane’s Tagebuch
Mittwoch, 22.01.15
Hallo Tagebuch…. fängt man so an…? Um ehrlich zu sein, ich weiß es nicht. Aber niemand außer mir wird das hier je lesen, es ist für mich. Falls ich mal vergesslich werde, möchte ich mich erinnern, auch an unschönes, denn es ist schließlich passiert.
Mein Name ist Jane Fonder und ich bin 16 Jahre alt. Ich lebe zusammen mit meiner Mum in einer einfachen Wohnung mitten in New York. Wer jetzt denkt ich bin so ein „Luxusmädchen“, nein das bin ich nicht. Im Gegenteil. Unsere Wohnung ist recht klein, Mum und ich teilen uns ein Zimmer… und das ist gar nicht immer so einfach. Es gibt noch eine Küche, ein Bad und eine kleine Abstellkammer. In ihr bewahrt Mum all ihre Sachen auf. Ich habe die Kammer noch nie von innen gesehen. Es ist Mums Heiligtum.
Zusammengefasst: Es ist nicht die beste Lebenssituation, aber man hat ein Dach über dem Kopf. Es lässt sich leben.
Mum ist viel unterwegs. Sie arbeitet als Eventmanagerin und hat daher selten bis nie Zeit für mich. Seit ich 13 Jahre bin, besuche ich die Schule nicht mehr. Mum hielt es damals für besser, wenn ich den Kontakt mit anderen meines Alters und Älteren vermeide, aber dazu später mehr.
Seitdem habe ich Privatunterricht. Wir sind nicht reich, aber den Lehrer konnte Mum immer bezahlen. Zum Glück, denn dieser wurde zu einem der wichtigsten Menschen in meinem Leben.
Rückblicke:
Montag,23.03.12
Der Unfall
Dieser Tag ist besonders wichtig, denn er beschreibt den Grund, warum ich nicht mehr in die Schule gehe und klärt auch über gewisse Personen auf.
Ein ganz normaler Schultag, anfangs. Meine Laune war wie an jenem anderen Schultag gleich. Ich hasse meine Klasse und die mögen mich auch nicht. Ich bin die Aussenseiterin schlecht hin. Das war schon von Anfang an so. Bei der „Einschulung“ in die 7. Klasse betete ich, dass ich nicht in Frau Temps Klasse kam. Da kannten sich nämlich alle aus früheren Zeiten. Nur ich kannte keinen, aber kaum anders zu erwarten, natürlich kam ich in die Klasse. Schon als ich auf die Bühne zulief, wo alle Lehrer mit ihren Klassen standen, wurde ich ausgebuht und beschimpft. Frau Temps Versuche die Klasse zu beruhigen scheiterte. Um das ein bisschen zu kürzen springen wir ein bisschen in der Zeit weiter.
Mittlerweile befinde ich mich in meinem Klassenraum, mit meiner wundervollen Klasse… Ich wurde ganz nach vorne gesetzt und das auch noch alleine, keiner kam neben mich und keiner wollte das. Alle konnten mich ansehen und natürlich blieb das Abwerfen mit Papierkügelchen nicht aus. Erneut versuchte Frau Temps die Klasse zu beruhigen und erwähnte auch mehrmals, dass man mich in Ruhe lassen sollte. Das klappte auch nicht.
Kurzer Sprung zurück zum Anfang des Tages. Der Morgen war wieder einer dieser ich nenne sie „Schlechten“. Mum war wieder nicht Zuhause und ich musste für mich selbst sorgen. Eigentlich kein Problem, so oft wie ich das schon getan habe, aber ich hatte verschlafen, ich hatte einfach keine Lust auf meine Klasse. Ich war so spät dran, dass ich nur noch meine Schulsachen nehmen konnte und schon aus dem Haus stürmen musste. Man kann von Glück sprechen, dass ich den Bus noch bekam. In der Schule angekommen, ging es wie täglich mit den Neckereien los, aber wie fast immer hatte ich den Gedanken, dass sich das noch legen würde. Wir hatten nämlich einen Ausflug und an dem nahm ich nicht teil. Ich habe auch noch nie an einem anderen Ausflug teilgenommen. Das ist auch besser so. Aber vor dem Ausflug waren noch zwei Stunden Unterricht. Schon als ich die Klasse betrat, wurde ich gleich mit dem Tafelschwamm abgeworfen, man kann sich ja denken, wie ich jetzt aussah. „Nasser Dreckpudel, geh dich mal waschen“ und „Ih guck dir die an, schon mal was von Hygiene gehört“. Sprüche die in der Schule zum Alltag gehören. Doch damit war nicht genug. Es musste ja weiter gehen. Es gab auch bei uns einen „beliebtesten“ Jungen. Das war der John. Jedes Mädchen mochte ihn. Ich kann nicht nachvollziehen warum… John schubste mich, nass wie ich war auf den Boden und zu allem Guten bekam ich ein paar Tritte in den Bauch. Zusammengekrümmt lag ich da, hilflos und keiner half mir. Ich muss wahrscheinlich ohnmächtig geworden sein, denn als ich aufwachte, war ich nicht mehr in der Klasse, sondern im Krankenzimmer und neben mir saß Frau Erich unsere Krankenschwester. Sie redete auf mich ein, aber richtig zuhören konnte ich ihr nicht. Ich hörte vereinzelte Wörter wie: „Du bist jetzt wieder fit“, „Klasse weg“ und „Du gehst in die Parallelklasse für die Zeit“. Und da war ich dann auch schon. Natürlich war kein einzelner Platz für mich frei. Ich musste mich neben Uli setzen, der war laut Gerüchten der Schlimmste in der Klasse. Das sollte mir später noch bewusst werden. Es war mittlerweile die vierte Stunde und ich hatte Sport. Das dies meine letzte Stunde war, hätte ich nicht gedacht. Es passierte alles so schnell. Wir hatten Geräteturnen und ich war dran. Vor allen Augen, auch noch Fremde. Der Schwebebalken. Ich turnte meine Übung durch. Zwar war ich immer noch erschöpft von den Ereignissen am Morgen, aber es klappte besser, als ich vermutete. Alles schien perfekt, doch beim Abgang passierte es. Ich landete auf dem Boden und spürte nur noch den Schmerz in meinem Rücken. Ich brach zusammen und alles war vorbei. Wie mir später erzählt wurde, hat mir irgendjemand den Balken in den Rücken gerammt. Wer das war, wurde nie herausgefunden. Diesmal wachte ich im Krankenhaus auf. Mum stand neben mir und weinte. Seit diesem Tag, hab ich die Schule und alle Leute aus der Schule nie wieder gesehen.
https://talislife20151617.wordpress.com/neues-format-selbstkreiertes/
Eigentlich sollte das hier hin, ich weiß noch nicht ganz, wie ich das da hinbekomme, weil es nicht auf meinen Blog soll, ist ja nichts aus meinem Leben.
Das war naja sagen wir mal der erste Teil aus der Geschichte. Ich möchte es nicht in Kapitel einteilen, vielleicht sind auch die einzelnen Daten die Kapitel. Jane schreibt aus ihrer Vergangenheit und später auch noch über die Gegenwart. Wie es damals ist und wie ihr Leben, nach alle dem war.
Natürlich ist alles erfunden und die Namen ebenfalls.
Wenn euch das bis hierhin gefallen hat, lasst doch einen Kommentar, oder ein Sternchen da.
Noch einen schönen Restsonntag.