54 Tage Pause


Wie fängt man eigentlich an, über ein persönliches Defizit zu schreiben?

Muss man sich immer wieder erklären, gar rechtfertigen?

Unsere Welt besteht aus so viel negativem Kontext. Muss es dann immer noch mehr werden? Oder schaffen wir es aus etwas vermeintlich Negativem auch mal nur das Positive zu ziehen?

Ich arbeite viel an mir und meiner Einstellung. Oft war genau diese negativ geprägt, obwohl es mir eigentlich an nichts wirklich fehlt. Und doch war mein letzter Beitrag hier genau 54 Tage her, und seit 154 Tagen hatte ich doch das Ziel im Kopf wieder regelmäßig zu schreiben. Das hat bis zum 20.03.2023 ganz okay funktioniert. Und dann kam „die Freiheit“ auf die ich mich ehrlicherweise doch gefreut habe. Ich freue mich heute immer noch. Ich möchte diese Zeit nicht missen, nicht eintauschen und bereuen tue ich sie absolut 0.
Wenn ich diese 54 Tage wiederum auf ein weiteres Ziel reflektiere, ist dieses mehr als ernüchternd verlaufen. Diese „Freiheit“ wollte ich u.a. genau dafür nutzen, weil ich mir erhoffte genau dann die Zeit zu finden. Und dann kam alles doch wieder ganz anders im Leben. So wie es immer ist.
Ich meine zu behaupten, dass jetzt viele sagen würden, das wäre der Moment, wo die Negativität ihren Auftritt bekommt. Ich wäre so eine Kandidatin bis vor kurzem sicher auch gewesen.

Ich weiß, dass diese 54 Tage und die damit verbundenen Ziele und alle Emotionen aus dieser Zeit, alle so wie sie jetzt gerade sind, genauso sein sollten. Alles ist vorherbestimmt und nicht durch UNS, nicht durch das WIR (der sturkopf Mensch, der gerne von sich denkt, dass ER allein für alles verantwortlich ist).

An dieser Stelle ist Er es nicht.

Für mich ist eindeutig, wer dafür verantwortlich ist. Das kann hier an dieser Stelle jeder für sich selbst definieren. Darum soll es so gesehen heute ja auch nicht gehen.

Wer jetzt noch weiterliest, dem möchte ich kurz meinen Dank aussprechen.

Nun folgt der eigentliche Part des Beitrags: Die Positivität hat ihren Auftritt ✨.

Vielleicht interessiert jetzt gerade Dich (ich mein Du liest ja im besten Falle weiter), was hat die „Alte“ denn jetzt nun 54 Tage gemacht? Darauf gebe ich nun die Antworten (Ein Normalo berichtet eben).

Ich muss noch eine kurze Lücke einbauen (wer sich jetzt ärgert, sorry 🤷🏼‍♀️). Wer hier aufhört zu lesen, kann es sich selbstverständlich einfach machen und die Antworten auf meinem Instagram Kanal finden. Dazu kommt heute (natürlich wie immer, wenn ein neuer Blogbeitrag da ist), der passende Beitrag in Bildern online. Und dieser zeigt deutlich die Antworten, was so in 54 Tagen in etwa in Talis Leben so abging.
-Eigenwerbung Ende-

So und nun in Worten (endlich und danke wenn DU immer noch weiterliest). Ich bekomme gewisse Sachen wieder vermehrt in den Griff, weil eben die Zeit, die an dem einen Ziel wohl fehlt, doch da ist. Ich habe wieder mit dem *Training* angefangen. Es fällt mir zwar weiterhin schwer allein ins Gym zu gehen, aber auch das klappt gelegentlich (bspw. direkt am 21.03.23). Wenn ich es doch wieder nicht allein schaffe, habe ich liebe Freunde und meinen Partner, mit denen das Training eh viel mehr Spaß macht. Gemeinsam Ziele angehen verdoppelt meine Motivation! Mein geliebtes Fahrrad ist „sommertauglich“ gemacht und ich fange an, so gut es geht, eine kleine Runde mit ihm in meinen Alltag zu inkludieren. Um gleich bei dem Punkt *Soziale Kontakte* zu bleiben und diesen gleich mal mit dem Punkt *Familie* zu kombinieren, ich nutze viel freie Zeit mit meinen Freunden und meiner Familie (u.a. 22.03.23; 09.04.23; 13.04.23; 15.04.23; 21.04.23; 22.04.23; 24.04.23; 30.04.23; 06.05.23). Diese Momente fühlen sich gerade so richtig an. Ich verspüre in keinem einzigen Moment negatives. Weiter fahre ich fleißig *Auto*. Ob allein oder mit Begleitung. Jede Fahrt macht mir Spaß, egal wieviele Hürden es in den einzelnen Fahrten gegeben hat. Ich habe eine neue Marke (rein vom Fahrerlebnis) kennenlernen dürfen #unbezahlteWerbung #BMW. Ich hätte lange nicht für möglich gehalten, dass ich SUV‘s mal echt mag. Trotz Fahrschule und fast durchgängig Fahren mit SUV‘s waren sie nie meine Lieblinge. Aber sie sind
-Stand heute- echt in Ordnung. Auf meiner Liste an bereits gefahrenen Marken stehen aktuell:
– VW
– Renault

– Audi 💕
– Škoda
– BMW

– Mercedes
– Ford
– Hyundai

– Tesla

– Nio

– BYD

– Polestar

– Fiat

– Peugeot 🤐🕵️‍♂️ (dazu kommt bald ein Beitrag)

– Seat/Cupra

– Toyota
– Opel

Ich hoffe, dass sich diese Liste noch um einige Marken erweitern wird. Ansonsten nutze ich auch viel freie Zeit für *Mich*. Mache Dinge, die mir einfach Spaß machen (wie Serien suchten, wie damals zu Schulzeiten, wie zocken, weil mir einfach danach ist, einfach mal nichts tun, weil ich es kann). Ich achte wieder etwas mehr auf meine *Ernährung*, weil zum Sport auch die „richtige“ Küche gehört. Und so sind in etwa 54 Tage rum und gehen weiter/werden mehr. Ich habe (gerade durch das Jahr 2022) erneut begriffen, dass dir diese Zeit niemand zurückbringen kann. Das Schöne hierbei sie bleibt immer in deinem Herzen. Wenn man einmal weniger Druck hat (durch was auch immer), nutze die Zeit mit Dingen, die dir wichtig sind. Ich kann es seit 54 Tagen bestätigen und lebe es.

Hiermit ist diese 54 Tage Pause erstmal um. Aber ich weiß nicht, ob sie fortfährt, ob sie ausbleibt und erst später wieder einsetzt. Ich bleibe #positiv und nehme das bewusst nicht so streng mit mir selbst. Wie ich ja sagte, alles ist genau richtig so, wie es ist. Man selbst hat es am Ende eh nicht komplett eigenständig in der Hand.

Ich verabschiede mich jetzt erstmal. Auf ein herrliches Wochenende und hoffentlich eine angenehme kommende Woche. Macht es gut.

©Tali


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